Bibliotheken stehen für Menschenrechte ein

Libraries Human Rights

Vor 70 Jahren wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Vor 50 Jahren hat sich die Erlanger Amnesty International Gruppe gegründet. Eine Ausstellung im Rathaus zeigt Personen aus Erlangen, die sich für Menschenrechte einsetzen. Wir sind auch dabei.

#Libraries4HumanRights

Wir stehen für die Menschenrechte ein, denn das Recht auf Meinungsfreiheit und freien Zugang zu Information, wie es im Artikel 19 der Menschenrechtserklärung festgeschrieben ist, bildet die Basis unserer Arbeit:

  • Wir bieten den freien Zugang zu Büchern und digitalen Medien – auch zu kontroversen Titeln.
  • Wir organisieren Begegnungen und Foren zur Menschenwürde, z.B. die Living Library mit „lebenden Büchern“.
  • Wir sind ein sicherer Ort für alle Menschen unserer Stadt. Die Hautfarbe, das Alter, die soziale Stellung, die Religion oder das Geschlecht spielen in der Bibliothek keine Rolle.
  • In der Bibliothek können auch diejenigen Menschen Bücher und Medien benutzen, die sie sich selbst nicht leisten könnten oder zu denen sie nie hingeführt wurden.

Ausstellung "Stimmen für die Menschenrechte"

Seit vielen Jahren pflegen wir zudem eine enge Zusammenarbeit mit der Erlanger Amnesty International Gruppe. In zahlreichen Ausstellungen haben wir die Lage der Menschenrechte im In- und Ausland thematisiert:

  • 2005 war die Ausstellung “HINSEHEN & HANDELN: Gewalt gegen Frauen verhindern” zu sehen.
  • 2012 konnten wir mit der Erlanger Hochschulgruppe von Amnesty International eine Ausstellung zur künstlerischen Freiheit und ihren Einschränkungen präsentieren.
  • 2014 zeigte die Ausstellung “Wände des Widerstands” eindrucksvolle Beispiele ägyptischer Street Art und demonstrierte anhand dieser Kunst, wie die Ägypter für Freiheit und Menschenrechte kämpfen.
  • 2015 machte die Ausstellung „Ist das Boot voll“ auf das Schicksal von Bootsflüchtlingen aufmerksam. Die Ausstellung verdeutlichte die Forderung nach einer Asylpolitik in der EU im Einklang mit den Genfer Flüchtlingskonventionen und den Normen des Völkerrechts.
  • 2017 problematisierte die Ausstellung „Freiheit ins Netz gegangen“ welche Risiken für die Einhaltung und Verwirklichung von Menschenrechten besonders im digitalen Zeitalter entstehen.
  • Ebenfalls 2017 zeigte die Ausstellung „Stimmen der Folter“ das Schicksal von Kindern und Jugendlichen, die im Jahrzehnt nach der iranischen Revolution in Gefängnissen leiden mussten.

Wir werden uns weiterhin gegen Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen und danken der Erlanger Amnesty Gruppe von Herzen für ihr großartiges Engagement!

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Marlene

Als Verantwortliche für Online-Kommunikation und digitale Medien in der Erlanger Stadtbibliothek bin ich viel im Netz unterwegs. Den analogen Ausgleich finde ich beim Wandern, Reisen und in der Literatur. #Bettleserin #Couchsurferin #BIBchatDElerin

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