Mein Spiele-Tipp: Memoarrr!

Spiel Memoarrr (CC0)

Die momentane, besondere Situation veranlasst uns dazu, häufiger zu einem Spiel zu greifen. Aus diesem Grund möchte ich euch an dieser Stelle das eine oder andere Spiel vorstellen. Anfangen möchte ich dieses Mal mit einem etwas älteren Familienspiel: Memoarrr!.

Gut zu wissen

  • Für 2-4 Spieler
  • Ab 8 Jahren
  • Dauer: 15-20 Minuten
  • inkl. Englischer Regeln
  • Regelvideo auf www.edition-spielwiese.de
  • erschienen 2017 bei Pegasus-Spiele
  • entwickelt vom Autor Carlo Bartolini bei der Edition Spielwiese
  • illustriert von Pablo Fontagnier
  • Deutscher Kinderspiele Preis 2018
  • auf der Empfehlungsliste für das Spiel des Jahres 2018

Spielablauf

Memoarrr! kommt als Piratenmemory schön illustriert, im Kern aber mit der klassischen Memorymechanik, daher. Man muss sich nicht merken, wo genau eine Karte liegt, sondern sich die verschiedenen Merkmale der Karten einprägen. Wer das am besten kann, sammelt über 7 Runden Schatzkarten. Die Person mit den meisten Rubinen auf seinen Schätzen gewinnt das Spiel.

Die 25 Karten werden in einem 5 mal 5 Raster ausgelegt. Jeder*r darf sich vor Beginn 3 Karten anschauen und sollte sich diese gut merken. Es gibt 5 verschiedene Tiere (Pinguin, Schildkröte, Walross. Oktopus und Krabbe), sowie 5 verschiedene Landschaften im Hintergrund (Dschungel, Wasser, Lava, Blumen und Wüste). Dies sind die Merkmale, die es sich zu merken gilt.

Dann deckt der/die Erste eine Karte auf. Das war noch leicht. Der/die Nächste muss eine Karte aufdecken, die in einem der Merkmale mit der letzten Karte übereinstimmt. Ist das geschafft, ist die nächste Person dran.

Wurde aber eine falsche Karte aufgedeckt, muss eine Vulkankarte genommen und für den Rest der Runde ausgesetzt werden. Das geht so lange weiter bis nur noch eine Person übrig ist, die bekommt eine Schatzkarte. Dann werden alle Karten wieder umgedreht. Gut merken für die nächste Runde. Und es wird von vorne gestartet.

Mit einer tollen Zusatzregel kann man das Spiel noch spannender und vor allem auch taktischer gestalten. Dabei hat jedes Tier noch eine zusätzliche Fähigkeit. Schön dargestellt werden diese Fähigkeiten auch noch auf Übersichtskarten.

Mein Fazit

Den Spielepreis hat es meiner Meinung nach zu recht bekommen. Schon ohne die Zusatzregeln ist es echt herausfordernd. Durch die kurzen Einzelrunden ist es aufgelockerter und kurzweiliger als das klassische Memory. Die Spielregel ist übersichtlich und eingänglich geschrieben, sodass man den Einstieg ins Spiel schnell findet. Besonders gut hat mir auch die Grafik gefallen.

Wir haben das Spiel in wechselnder Besetzung gespielt, mal nur zu zweit oder auch zu viert und mit der Oma. Und es ist wie bei jedem Memory: Die Kinder sind einfach viel besser im Merken. Zu Zweit ist es nicht ganz so lustig wie mit drei oder vier Spielern, aber es hat allen viel Spaß gemacht, den Ehrgeiz geweckt und ist schnell gespielt.

Von mir gibt es für dieses Spiel eine klare Empfehlung.

© Stadtbibliothek Erlangen

Ich habe noch mehr Spieletipps für euch. Als nächstes folgt das recht neue Kennerspiel: Buntes Burano!

Habt ihr auch eine Empfehlung für mich? Dann schreibt gerne einen Kommentar!

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Christine Kessler

Als Buchbinderin, Leseratte und begeisterte Spiele-Spielerin bin ich in der Stabi genau am richtigen Arbeitsplatz. Ich kann meinen erlernten Beruf ausüben, nebenbei meinen beiden Hobbys zu genüge Nahrung geben. Außerdem macht es mir viel Freude mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt zu kommen. #Spieletesterin

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