Tagebuch einer FaMI-Azubine: Kapitel 16

m Hintergrund ist eine Medienausstellung zum Pride-Month, davor ein aufgeschlagenes Tagebuch mit der Aufschrift "P wie Projekte und Prid" (CC0)

Am 1. September 2019 habe ich meine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in der Stabi begonnen.
Hier berichte ich über den Alltag als FaMI-Azubine in der Stadtbibliothek Erlangen und nehme euch mit auf das Abenteuer Ausbildung.

Nach meinem Großstadtpraktikum konnte ich mal wieder für einige Wochen am Stück in den Arbeitsalltag der Stabi eintauchen. Zu meinem typischen Arbeitsalltag gehören zum einen organisatorische Dinge, wie das Stellen von Fahrtkostenerstattungsanträgen 🙁 zum anderen Ausbildungsinhalte wie Katalogisieren 🙂 . Außerdem stand im Juni noch der Pride-Month an.

Arbeit vor und hinter den Kulissen

Vor fast einem Jahr hat meine Einarbeitung an der Servicetheke begonnen, dann kamen die Berufsschule, Praktika und der Lockdown dazwischen. Höchste Zeit also, mein Wissen dort aufzufrischen.

Außerdem darf ich jetzt regelmäßig bei der Katalogisierung von Medien in verschiedenen Abteilungen helfen. Zum einen bei den Sachbüchern und Romanen für Erwachsene und außerdem in der Kinder- und Jugendbibliothek. So bekomme ich langsam eine Routine dafür, denn Katalogisieren ist eine der Hauptaufgaben von FaMIs. Routine ist in diesem Fall allerdings kein Synonym für Langeweile. Ich liebe es, neue Bücher in den Händen zu halten und so im Katalog aufzunehmen, dass sie für Nutzer*innen gut auffindbar sind.

Spiel(e)spaß

Diesen Monat stand auch wieder eine große Bestellung Brettspiele an. Im Augenblick mache ich das noch zusammen mit einer Kollegin, im dritten Lehrjahr darf ich das Lektorat dann von ihr übernehmen. Darüber gibt es dann auch noch einen eigenen Blogartikel.

Was soll ich sagen? Spiele aussuchen, bestellen und katalogisieren macht einfach unheimlich viel Spaß. 🙂

Projekte

Zu guter Letzt standen ein paar Dinge außerhalb des Arbeitsalltags an:

Einmal die Vorbereitungen und Dreharbeiten für ein (noch) geheimes Projekt. Es hat ziemlich viel Spaß gemacht und ich freue mich schon darauf, wenn ihr es zu sehen bekommt.

Eine Hand hält ein Schild hoch, auf dem steht: "If Harry Potter taught us anything it's that no one should live in a closet." Im Hintergrund hängen Pride-Flaggen. (CC0)

Außerdem habe ich anlässlich des Pride-Month Juni eine kleine Ausstellung in der Jugendbibliothek organisiert, um Medien mit queeren Figuren sichtbarer zu machen. Dazu gehört, passende Medien zu recherchieren und vorzubestellen und außerdem ein Plakat und Dekoration zu gestalten. Beides hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, damit ein bisschen dazu beitragen zu können, dass die Sichtbarkeit und Wertschätzung der queeren Community steigt.

PS: Wir haben inzwischen auch einen Interessenskreis im Katalog, in denen ihr Medien mit queeren Figuren findet.

Jetzt steht erstmal wieder Berufsschule an, sodass ich erst im Juli wieder in der Stabi bin.

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Julia

Nach den Stationen Praktikum, FSJ und Aushilfskraft lässt die Stabi mich einfach nicht los und ich bleibe ihr als Auszubildende treu. Für ein gutes Buch kann ich schon mal eine Nacht durchmachen. Ich schaue gerne Serien und Fußball und kann mich stundenlang über die neuesten Fantasy- und Marvel-Blockbuster unterhalten. #Büchersüchtige #Tolkienfangirl #Bastelkönigin #Musicalliebhaberin

2 Kommentare zu „Tagebuch einer FaMI-Azubine: Kapitel 16“

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