Mein Lesetipp: Die unsichtbare Bibliothek

Die englische und die deutsche Ausgabe der "Invisible Library" stehen in einer Bibliothek. (CC0)

Was ist besser als eine Bibliothek? Eine magische Bibliothek! Darum und um die dazugehörigen magischen Bibliothekar*innen geht es in Genevieve Cogmans „Die unsichtbare Bibliothek“.

Eine Bibliothek als Zentrum aller Welten

Die Bibliothek befindet sich im Zentrum unzähliger alternativer Welten. Die Aufgabe der Bibliothekar*innen ist es, einzigartige Bücher aus alternativen Realitäten zu stehlen und in die Bibliothek zu bringen, um die Stabilität dieser Welten zu wahren. Es gibt Realitäten, in denen Magie eine große Rolle spielt, Realitäten, in denen Technologien weit entwickelt sind und Realitäten, in denen sich beides mischt. Der Weltenbau ist wirklich faszinierend und das Erzähltempo ist optimal. Dank vieler überraschender Wendungen gibt es keine Längen.

Eine magische Bibliothekarin

Die Protagonistin ist die Bibliothekarin Irene (die sich nach einer berühmten Frauenfigur aus einer noch berühmteren Detektiv-Reihe benannt hat). Zusammen mit ihrem neuen Assistenten Kai soll sie ein einzigartiges Buch aus einer Welt holen, in der technische Errungenschaften und Magie nebeneinander existieren. Neben Werwölfen, Fae und Drachen wartet eine unbekannte Bedrohung auf sie. Und dann ist da noch die Tatsache, dass Kai etwas vor ihr verbirgt…

Fantasy trifft Bücherliebe

„Die unsichtbare Bibliothek“ ist der Auftakt einer aktuell 7-bändigen Reihe. Sie vermischt die klassischen Elemente einer Detektiv-, beziehungsweise Raub-Geschichte mit Fantasy-Elementen, humorvollen Figuren und besonders einem: der Liebe zu Büchern. Bücher stehen im Zentrum der Geschichte und können den Aufstieg oder Fall ganzer Welten verursachen. Irenes Begeisterung dafür, einzigartige Bücher in den Händen zu halten (die selbst von lebensbedrohlichen Situationen kaum gedämpft wird), machte sie mir sofort sympathisch. Möglicherweise bin ich nicht ganz unvoreingenommen, aber eine magische Bibliothekarin als Protagonistin finde ich eine großartige Idee. 😉

Zu guter Letzt: Die Optik

Ja ich weiß, man sollte ein Buch nicht nach seinem Cover beurteilen. Aber sind sie nicht wunderschön?? Allein schon wegen der Cover der englischen Ausgabe habe ich mich so sehr in sie verliebt, dass sie in mein (eigentlich volles) Bücherregal einziehen durften.

„Die unsichtbare Bibliothek“ ist eine klare Empfehlung für alle, die Fantasy und Bücher lieben.

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Julia

Nach den Stationen Praktikum, FSJ und Aushilfskraft lässt die Stabi mich einfach nicht los und ich bleibe ihr als Auszubildende treu. Für ein gutes Buch kann ich schon mal eine Nacht durchmachen. Ich schaue gerne Serien und Fußball und kann mich stundenlang über die neuesten Fantasy- und Marvel-Blockbuster unterhalten. #Büchersüchtige #Tolkienfangirl #Bastelkönigin #Musicalliebhaberin

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