Tagebuch einer FaMI-Azubine: Kapitel 17

Flyer für den Sommerleseclub liegen in einer Liege.

Am 1. September 2019 habe ich meine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in der Stabi begonnen.
Hier berichte ich über den Alltag als FaMI-Azubine in der Stadtbibliothek Erlangen und nehme euch mit auf das Abenteuer Ausbildung. Ein Sommerloch gibt es auf jeden Fall nicht, dafür stehen genug Projekte an.

Was bisher geschah

Der letzte Berufsschulblock des zweiten Lehrjahrs ist geschafft, wuhu! Er hat in Präsenz stattgefunden, mit Masken und Schnelltests, war aber ansonsten nicht allzu stressig.

Wenn ich so lange weg war (4 Wochen in diesem Fall), gibt es meistens viel zu tun, wenn ich wieder da bin: eine Lieferung Spiele wartete bereits auf ihre Einarbeitung, eine neue Bestellung wollte eigentlich schon wieder aufgegeben werden.  Diverse Projekte standen an, zum Beispiel unser Werbefilm für die Ausbildung. Er war in der letzten Phase seiner Bearbeitung, da mussten natürlich alle Beteiligten noch ihren Senf dazu geben. Inzwischen gibt es sogar ein Making-Of dazu.

Außerdem muss das nächste Berufsschuljahr vorbereitet werden, kaum hat das alte geendet. Die Zugtickets für den Block im September sind bereits gekauft. Was stand sonst noch an?

Sommerleseclub 2021

Am 19. Juli startete der Sommerleseclub. Damit alles Corona-konform ist, mussten wir unsere Konzepte und Workshops überarbeiten. Zusammen mit meiner Ausbilderin habe ich außerdem eine unserer Makerboxen getestet. Makerboxen sind Kisten, die verschiedene elektronische Bauteile enthalten und Anleitungen für Projekte, die sich daraus zusammenbauen lassen. Dadurch, dass die Anleitungen sehr gut verständlich und mit Farben kodiert sind, hat man so schnell ein Erfolgserlebnis und die Hemmschwelle, sich mit Technik zu befassen, sinkt. Theoretisch. Wir haben mehrere Makerboxen von LittleBits, unter anderem einen kleinen R2D2, bei dem das Zusammenbauen fast so viel Spaß gemacht hat, wie ihn danach fahren zu lassen. Leider war das Projekt, das wir ausprobiert haben, bei weitem nicht so pflegeleicht wie der Droide. Nachdem beunruhigte Nachfragen von unseren Kolleg*innen bezüglich unseres etwas aufgebrachten Gemütszustands beim Zusammenbauen kamen, haben wir beschlossen, lieber ein anderes Bauprojekt mit den Kindern durchzuführen. Außer den Makerboxen gibt es von einem Escape-Game bis zu einer Lego-Comicwerkstatt einige Workshops, an denen ihr im Rahmen unseres Sommerleseclubs teilnehmen könnt.

Mein Spiele-ImperiumEin Regal mit neuen Spielen CC0

Ich habe jetzt offiziell das Lektorat für die Brettspiele übernommen. Das bedeutet, ich bin verantwortlich dafür, welche Spiele in unseren Bestand aufgenommen werden. Ich sichte das Angebot, lege Bestellungen an und ich inventarisiere und katalogisiere die Spiele, wenn sie eingetroffen sind. Dazu erzähle ich demnächst mehr.

 

Blogartikel in progress

Wenn ich mal keine Praktika oder Berufsschule habe und für längere Zeit in der Stabi bin, seht ihr das daran, dass auf dem Blog vermehrt Artikel von mir erscheinen. Das liegt einfach daran, dass ich dann Zeit habe, den Blogartikeln, die schon lange in meinem Verzeichnis liegen, den letzten Schliff zu verpassen und sie zu veröffentlichen. Im August könnt ihr euch noch auf ein paar Artikel freuen.

Als Nächstes steht außerdem meine Einarbeitung im Romansaal an und ich bin weiterhin an der Servicetheke anzutreffen. Vielleicht sehen wir uns ja bei einer Ausweisverlängerung oder der Abholung einer Vorbestellung. 🙂

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Julia

Nach den Stationen Praktikum, FSJ und Aushilfskraft bin ich der Erlanger Stabi als Auszubildende treu geblieben. Ab September 2022 arbeite ich in der Stadtbücherei Würzburg. #Büchersüchtige #Tolkienfangirl #Bastelkönigin #Musicalliebhaberin

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2 Kommentare zu „Tagebuch einer FaMI-Azubine: Kapitel 17“

  1. Wieder mal interessant geschrieben, da bekommt sicher mancher Jugendliche Lust sich zu bewerben. Freue mich schon auf den August und neue literarische Ergüsse deinerseits. Lg mi 🙂

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