Tagebuch einer FaMI-Azubine: Epilog

Julia mit ihren Zeugnissen © Stadtbibliothek

Am 1. September 2019 habe ich meine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in der Stabi begonnen. Am 18. Juli 2022 habe ich sie mit der erfolgreich bestandenen mündlichen Prüfung beendet. Damit endet auch dieses Tagebuch.

Es ist so weit. Ich bin offiziell keine Azubine mehr.

  • 3 Jahre Ausbildung
  • 7 Praktika
  • 35 Wochen Berufsschule
  • davon 12 im Homeschooling

liegen hinter mir. Jetzt darf ich mich offiziell „Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste – Fachrichtung Bibliothek“ nennen.

Finale: Mündliche Prüfung

Nach der anstrengenden Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung fand ich die mündliche Prüfung deutlich entspannter, denn da geht es weniger um Auswendiglernen, sondern mehr um das praktische Wissen, das ich während meiner Ausbildung erworben habe. Nachdem die Prüfer*innen mein Berichtsheft angeschaut hatten, habe ich zwei Themen zur Auswahl bekommen: Bibliotheksrallyes oder Bücherbus. Ich habe mich für Bücherbus entschieden. Und ich denke, ich habe unserem Fahrbibliotheks-Team keine Schande gemacht. 😉

Drei Famis bei der Abschlussfeier
Drei Super-FaMIs bei der Zeugnisverleihung

Am 27.07. war die Zeugnisverleihung in der Berufsschule, die das Kapitel Ausbildung offiziell beendet hat.

Ein Kapitel, voll mit tollen neuen Erfahrungen. Mit einem Harry-Potter-Escape-Room, spannenden Praktika, den besten Wohnheim-Mitbewohnerinnen überhaupt, langweiligen und lustigen Tagen in der Berufsschule, mit vielen Projekten und Begegnungen mit lieben Leser*innen. Und vor allem mit meinen großartigen Kolleg*innen, die sich immer die Zeit genommen haben, mir Dinge zu erklären, die mich unterstützt haben und in meine Fähigkeiten vertraut haben.
(An alle Kolleg*innen, die hier mitlesen: ja, euch meine ich. Ihr seid das beste Team, das ich mir für meine Ausbildung hätte wünschen können.❤️)

Was kommt jetzt?

Mich erwartet jetzt ein neues Kapitel: eine Stelle in der Stadtbücherei Würzburg im Hubland. Das bedeutet leider, dass ich ab September keine Autorin dieses Blogs mehr sein werde. Aber die Stadtbücherei Würzburg hat auch einen Blog, vielleicht bekomme ich die Chance, mich da ins Team zu schmuggeln. 😉

Passend dazu möchte ich meine Tagebuch-Reihe mit einem Zitat meines Lieblingsautors beenden:

The Road goes ever on and on,
Down from the door where it began.
Now far ahead the Road has gone,
And I must follow, if I can,
Pursuing it with eager feet,
Until it joins some larger way
Where many paths and errands meet.
And whither then? I cannot say.

J.R.R. Tolkien

Danke, dass ihr mich auf dieser Reise begleitet und so zahlreich meine Tagebucheinträge gelesen habt. 🙂

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Julia

Nach den Stationen Praktikum, FSJ und Aushilfskraft bin ich der Erlanger Stabi als Auszubildende treu geblieben. Ab September 2022 arbeite ich in der Stadtbücherei Würzburg. #Büchersüchtige #Tolkienfangirl #Bastelkönigin #Musicalliebhaberin

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6 Kommentare zu „Tagebuch einer FaMI-Azubine: Epilog“

  1. Liebe Julia,

    ich gratuliere dir von Herzen zur erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung! Viele Jahre habe ich deinen Weg begleitet, vom FSJ bis heute. Die Zeit mit dir war wunderschön und absolut inspirierend. Ich habe viel von der gelernt. Ganz beglückt hat mich natürlich auch, dass du so viele spannende Blogbeiträge geschrieben hast. Auch hier im Blog werden wir dich sehr vermissen.

    Ich gratuliere dir ganz herzlich zur neuen Stelle in der fantastischen Hubland-Bibliothek! Die Würzburger Kolleg*innen können sich auf dich freuen!

    Und jetzt muss ich noch etwas sagen: Ehrlich gesagt muss ich die Tränen weg blinzeln. Denn ich bin sehr traurig, dich als wunderbare Kolleg*in zu verlieren. Du kannst dich schon mal darauf einrichten, dass ich alles, was du in Zukunft schreiben wirst, lesen werde – egal in welchem Blog – und dass ich dich baldmöglichst in Hubland besuchen kommen werde.

    Deine Marlene

    1. Liebe Marlene,

      deine lieben Worte bedeuten mir so viel, da können wir uns gleich eine Packung Taschentücher teilen. Ich habe so viel von dir gelernt und bin so dankbar, dass ich dich fünf Jahre lang meine Kollegin nennen durfte. ❤️

  2. Liebe Julia,

    Du hast uns als Fahrbibliotheks-Team echt stolz gemacht.🥰

    Und ja ich bin schon sehr traurig das Du Stabi verlässt, aber ich wünsche Dir für deine Zukunft alles gute und auch ich will Dich auf jedenfall in Würzburg besuchen.

    Lg Hannes

    1. Ich werde den Bücherbus und seine großartige Besatzung sehr vermissen. 😢
      Und ich würde mich riesig freuen, wenn du mich besuchst!

  3. Hey liebe Julia, ich werde dein freundliches Grinsen, deine schlagfertigen Kommentare, deine genialen Blogbeiträge und deine liebenswerte Art sehr vermissen. Etwas von Neid geplagt kann ich deine zukünftigen Kollegen nur beglückwünschen. Machst gut und hör nie auf zu schreiben. LG Petra

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